Bewegung die gut tut

Bildquelle: Jürgen Jotzo, pixelio.de
Bildquelle: Jürgen Jotzo, pixelio.de

 "Es genügt nicht, im Leben zu stehen, man muss sich auch darin bewegen"

(Thomas Schuler)

 

Früher ist der Mensch auf Bäume geklettert, hat Tiere erjagt und seine Nahrung zum Krafterhalt zu sich genommen.

Er kannte keine Rückenschmerzen (abgsehen von denen durch die Tritte eines Säbelzahntigers), und seine Muskeln waren stets gut durchblutet.

 

Klingt für mich trotzdem nach einem spaßfreien Leben, und ich bin froh, dass ich mich heute dafür entscheiden kann, meinen Körper, durch vielseitige Sportangebote, mit Lust, gesund zu halten, und, dass im Supermarkt, die größte Gefahr bei der Nahrungsbeschaffung, in ungebremsten Einkaufswagen lauert.

Dem Faultier Beine machen

Statt diesen Luxus für sich arbeiten zu lassen, und das Beste aus dieser Freiheit zu machen, lauert ein anderes gefährliches Tier auf viele Menschen: Das Faultier.

Der Kilometer zur Arbeit ist zu weit, der Liter Wasser zu schwer und die Zeit zu knapp.

Leider führt das nun wieder zu einem spaßfreien Leben:

 

Die Bewegungsfähigkeit nimmt ab, das Durchschnittsgewicht zu und die Zeit wird bei Arztbesuchen verplempert.

 

Hinzu kommt der Konsum von Milchprodukten. Nicht wissend, dass man damit eine Vielzahl von Hormonen (Sexualhormone, Wachstums-hormone etc.) zu sich nimmt. Der Körper braucht ja das Kalzium.

Dabei ist seine Bioverfügbarkeit gleich Null. Im Gegenteil, aufgrund des hohen Gehalts an schwefelhaltigen Aminosäuren geht sogar Kalzium verloren. Nicht umsonst sind die Osteoporoseraten in Ländern mit  Milchkonsum erheblich höher, als in Ländern, die diese nicht auf ihrem Speiseplan haben.

Übrigens: 87% der in Kuhmilch enthaltenen Proteine ist das Kasein, welche alle Stadien des Krebswachstums fördert. Aber ich schweife ab...

 

Weiter jagt das Faultier seine Beute auch nicht mehr selber. Es lässt sie in kleinen Ställen halten und nimmt mit jeder Mahlzeit eine schöne Dosis Antibiotika zu sich. Er erhöht also  nochmal seine Zufuhr an Wachstumshormonen, gewürzt mit einer guten Portion Salz und legt den Grundstein für koronare Herzkrankheiten, Arteriosklerose, Diabetes uvm.

Der Körper übersäuert, lagert Schlackenstoffe in Geweben ab - ja, das wird irgendwann wehtun!

 

Lange Rede, kurzer Sinn: wir leben unter unseren Möglichkeiten.

Statt unseren Wohlstand für den höchstmöglichen Lebensstandard zu nutzen. schlemmen und schlunzen wir uns zugrunde.

Sport macht glücklich

Das geht auch anders!

Die körperlichen Vorteile eines bewegten Lebens - ok, auch wenn sie wahrscheinlich jeder kennt, hier nochmal die wichtigsten Punkte auf einem Blick:


- stabile Knochen

- geschmeidige Muskeln

- bessere Durchblutung

- belastbares Herz

- aktiver Stoffwechsel

- starkes Immunsystem

- erhöhte Stressresistenz

-......


Wie gesagt: das weiss jeder, aber für die wenigsten sind diese nachvoll-

ziehbaren Gründe ein guter Motivator.


Und wie sieht es mit Glück aus? Könnte Glücklichsein ein Motivator sein?


Was den Körper stärkt, lockert die Seele: Sport stimmt optimistisch, gibt ein besseres Körperbewusstsein und steigert das Selbstwertgefühl. Körperliche Aktivität kurbelt im Gehirn die Produktion von Glückshormonen an, die Ihre Stimmung heben. Diese so genannten Endorphine sind körpereigene Luststoffe, die Ihr seelisches und körperliches Wohlbefinden in kürzester Zeit enorm steigern können.


Gemeinsam können wir viel bewegen - und das mit Spaß und Genuß!