Reiki

Als ich 1997 meinen ersten Reiki-Kurs für die Einweihung in den 1. Grad besuchte, tat ich das eigentlich weniger für mich, sondern weil ich eine zänkische Katze hatte. Ja, richtig gelesen, wegen meiner Katze.

 

Bis dahin hatte ich mit Reiki nicht sonderlich viel am Hut. Ich hatte in ein paar Bücher hineingeschnuppert, weil es sehr geheimnisvoll erschien, aber sie wirkten alle so entsetzlich heilig, dass ich das Thema nicht weiter verfolgte.

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Licht
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Bild: Karin Lukatela "Im Zentrum der Kraft"
Bild: Karin Lukatela "Im Zentrum der Kraft"

In einem Bioladen fiel mir der Flyer meiner ersten Reiki-Meisterin Romy Häckelmann aus Recklinghausen in die Hände, und ich dachte:

"Ach, wär doch eigenlich ganz nett, wenn Shiva (meine Katze) beim Streicheln noch eine harmonisierende Zusatzinfo bekäm....wenn´s funktioniert: Klasse! Wenn nicht: Fehlkauf, kommt vor! "

Es war eher eine spontane Aktion, als dass ich mir die Sache reiflich überlegt hätte. Romy wohnte um die Ecke, der Preis war bezahlbar und an dem Wochenende hatte ich auch noch Zeit.  Dankbar bin ich meiner Katze bis heute.

 

Reiki ist praktisch: Hände habe ich immer dabei

 

Egal wo ich bin, es kann mir helfen zur Ruhe zu kommen, mein Essen aufwerten (selbst das, von mir nicht unbedingt geliebte, Schnibbeln von Gemüse kann zu einem meditativen Akt werden), meine Hände erwärmen und mich im Allgemeinen harmonisieren.

 

Den 2. Grad erhielt ich 1998 von Charlotte Köhler-Lohmann aus Düsseldorf, deren bodenständige Art mich sehr erfreute und bereicherte. Es lag ihr mehr daran, Reiki so vielen Personen wie möglich zugänglich zu machen, und so einem guten Zweck zu dienen, als uns ihre Weltanschauungen aufzudrücken. (Zitat: "Man darf auch Pommes energetisieren!")   Danke Charlotte!

 

Trotz meiner Zuneigung zu Charlotte und Achtung ihrer Kompetenz wählte ich für meinen Meister- und Lehrergrad einen weiteren Reikimeister. Vielleicht sogar wegen meiner Zuneigung zu ihr!

"Triffst du Buddha unterwegs, so töte ihn". Um auf meinem Reiki-Weg mein Ding zu finden.

Für Charlotte war dies übrigens völlig ok, und sie stand mir auch weiterhin bei Fragen zur Seite .

 

So kam ich zu Klaus Thalheim aus Köln. Er weihte mich 1999 in den Meistergrad ein und 2000 folgte der Lehrergad. 

 

Mein herzlichster Dank an Romy, Charlotte und Klaus! 

 

Bild: Karin Lukatela, Traumfänger
Bild: Karin Lukatela, Traumfänger

Was ist Reiki?

 

Zusammengesetzt aus den japanischen Silben "Rei", was soviel bedeutet wie "universal" und "ki" der Lebensenergie, kann man Reiki mit den Worten "unverselle Lebensenergie" übersetzen.

 

Diese universelle Lebensenergie wird bei einer Reiki-Sitzung über die Hände auf den zu Behandelnden übertragen. 

 

Der Behandler gibt dabei also nicht von seiner eigenen Energie etwas ab,

sondern fungiert eher wie ein Strohhalm, der die Energie durch sich durchgleiten lässt, hin zum Empfänger.

 

Klingt sehr geheimnisvoll und ehrlich: ich weiss bis heute nicht, wieso es funktioniert.

Ich weiss nicht, wieso ich vor der Einweihung kein Reiki konnte, danach aber sehr wohl. Ich weiss nur, dass sich das Gefühl, z.B. meine Hände auf meinen Bauch zu legen, danach grundlegend veränderte.

Dieser warme Strom, der Bauch, der ganz anders entspannt, ganz anders gluckert - mysteriös.

Erklärungen gibt es viele, aber meist setzen sie ein bestimmtes Glaubenssystem voraus, und funktionieren damit nur bedingt bis gar nicht.

Man könnte auch denken, dass ICH ebenfalls einfach glauben wollte, dass sich bei mir nun etwas anders anfühlt als vorher, weil ich immerhin dafür bezahlt habe, dass sich etwas verändern sollte.

Und dann kam da diese Motorradtour mit dem Herrn Gemahl:

Bild: Karin Lukatela: Pärchen
Bild: Karin Lukatela: Pärchen

Naturreiki?

 

Motorradtour durch die Alpen - klingt klasse, ist es aber nicht, wenn man als Sozia stundenlang einen Rucksack auf den Schultern hat.

Nicht mal einen coolen Outdoorrucksack.

"DIESE Sachen müssen aber auch noch mit!" .... "Dann nimm doch den Rucksack!"

Das Bild ist klar, hn?!

Ich war wirklich froh, als es dunkel wurde, und nicht noch eine Aussicht, eine Kurve besser war als die letzte, und wir endlich ein Hotel gefunden hatten.

Ich war so durch, und mein Liebster machte sich ganz engagiert daran, meine Schultern zu massieren.

Aber wie das so ist, den meisten Menschen schmerzen ziemlich schnell die Daumen. So lagen die Hände meines Gatten sehr bald schon ruhig auf meinen Schultern. Die waren immer noch verspannt. Nicht mal ansatzweise gelockert....

Ich dachte, wie toll es wäre, wenn ich mir selbst Reiki auf die Schultern schicken könnte - und dann hatte ich eine Idee. Ich hatte irgendwann mal sein Einverständnis bekommen, ihm, zu Experimentezwecken, jederzeit Reiki schicken zu dürfen (man sollte niemandem Reiki aufdrängen, nur weil man meint, dass man weiss, was der andere braucht!). Also konzentrierte ich mich, und schickte ihm durch sein Kronenchakra Reiki,damit es durch seine Hände auf meine Schultern fließen könnte. Dabei schlief ich entspannt ein.

 

Bild: Karin Lukatela
Bild: Karin Lukatela

Am nächsten Morgen offenbarte mein Göttergatte mir, dass er Naturreiki geben könne.

Ich schaute fragend und er erklärte, dass er am Abend als er mich massiert hatte, plötzlich so ein Kribbeln in den Händen gespürt habe. Dann seien die ganz warm geworden und es wäre gewesen, wie, wenn ich ihm Reiki gebe.

Das war eine interessante Aussage, finde ich, nämlich, dass Reiki, für ihn ein eindeutig identifizierbares Gefühl war.

Und erklärt, wieso es Spaß macht, Reiki zu geben - man bekommt nämlich währenddessen selbst diese wunderbare Energie zu spüren!

Techniken

Es gibt viele unterschiedliche Behandlungsformen. Man kann sich von den Füßen, über wichtige Energiepunkte Knie, Chakren, Schultern usw. nach oben, oder umgekehrt, vom Scheitel nach unten "arbeiten".

Es gibt den Chakrenausgleich, bei dem immer 2 Punkte miteinander verbunden werden, und die gezielte Beschwerdebehandlung.

Eine Fantasiereise oder Trance kann mit Reiki kombiniert werden, genauso wie Bachblütenbehandlungen, Essen- oder Raumenergetisierung - Reiki geben ist kreativ und intuitiv.