Mykotherapie

Gesundheit aus Pilzen

Bild: Karin Lukatela
Bild: Karin Lukatela

Pilze haben für den Menschen eine jahrtausendlange Bedeutung.
Als Eiweisslieferant nennt man sie „Fleisch des Waldes" und somit

sorgen sie für gesundes, hochwertiges, veganes Eiweiss. Sie enthalten

alle acht essenziellen Aminosäuren, die der menschliche Körper nicht

selbst herstellen kann, sondern zugeführt bekommen muss.

 

Entgiftung

Ihre Fähigkeit Giftstoffe abzubauen oder in weniger toxische Stoffe umzuwandeln, nutzen Mensch und Natur gleichermaßen.

Der unbeliebte und viel bekämpfte Candida albicans Pilz z.B., ist ein guter Amalgamausleiter.

In angemessener Konzentration hilft er uns, in erhöhter Konzentration gibt er aufschlussreiche Hinweise auf eine toxische Überbelastung unseres Körpers - und kann dann selber zum Plagegeist werden.

Durch den gezielten Einsatz von Heilpilzen wird sowohl die Entgiftung selber angeregt, als auch die beteiligten Ausscheidungsorgane unterstützt.

Power aus dem ganzen Pilz

Für die Therapie werden getrocknete, ganze (!) Pilze eingesetzt, so, dass ihre wertvollen Inhaltstoffe (Enzyme, Vitamine, Mineralstoffe, Triterpene, Glykoproteine und Adenosine) komplett erhalten bleiben.

Pilze besitzen eine ausserordentliche Speicherfähigkeit. Deshalb ist die Bodenqualität eines Pilzes so wichtig. Wer möchte schon konzentrierte Schadstoffe essen.

Genau diese Fähigkeit des Speicherns, wird im therapeutischen Einsatz genutzt, damit Giftstoffe aufgespalten, in ihrer Struktur verändert und ausgeschieden werden können.

Damit sind sie mehr als ein klassisches Nahrungsergänzungsmittel.

Adenosin

Adenosin, einer der Grundbausteine des ATP, dem Energielieferanten der Zellen und Baustein der DNA ist ein weiterer, großartiger Inhaltsstoff der Pilze.

Ein Adenosinanstieg stimuliert die Glykolyse und erhöht somit die Verfügbarkeit von Energie.

Es hat eine gefäßerweiternde Wirkung und ist damit als natürlicher Blutdrucksenker einsetzbar.

Auch Asthmatiker profitieren von diesem Prinzip durch eine Bronchienerweiterung.

Durch seine Beteiligung bei der Regulation von Entzündungsvorgängen, wie sie z.B. bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises angezeigt sind, wird die Produktion toxischer Nebenprodukte vermindert.

Durch ihre antithrombotische Wirkung können Pilze eine Alternative zum oftmals prophylaktisch eingenommenen Aspirin bieten, das langfristig häufig zu Magen-

beschwerden führt.

Bild: Stephanie Hofschläger,

pixelio.de

 

Wussten Sie, dass Aspirin niemals in den Handel gelangt wäre, wenn 1899 bereits Tierversuche standardmäßig durchgeführt worden wären? Bei Katzen, Hunden, Affen, Kaninchen und Mäusen verursacht Aspirin Embryofehlbildungen.  Nur ein kleiner Beweis dafür, dass Tierversuche nicht auf den Menschen übertragbar sind.

Mehr Infos unter: http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/infos/wissenschaftliche-studien/1885-apirin-schwer-gesundheitsschaedlich-fuer-tiere-nicht-aber-fuer-menschen


Triterpene

Ein weiterer Inhaltsstoff der Pilze sind Triterpene. Sie gehören zur Gruppe der Lipide.

Aus Triterpenen leiten sich Stoffe wie z.B. Cholesterin, Ergosterol (Vorstufe von VD) und Gallensäuren ab.