Das haben wir doch schon immer gegessen

Bild: Verena N., pixelio.de
Bild: Verena N., pixelio.de

Das ist ein oft gesagter Satz, den wir mal genauer unter die Lupe nehmen sollten.

Wenn die Menschheitsgeschichte vor 70 Jahren begann, dann ist er richtig, aber hat sie das?

Blöde Frage, natürlich nicht.

Gemeint ist in der Regel, dass schon unsere Eltern so gegessen und uns beigebracht haben, dass das normal wäre.

 

Steinzeitmensch meets Kosmopolit

Was wir normal finden, findet unser Körper, der einem Jahrtausende alten Programm folgt, jedoch alles andere als normal.

Zu diesem alten Programm gehörte nie, dass wir täglich überproportional große Glutenlappen, genannt Brot, mit ein paar auf Styropor gezogenen Tomaten, Zwiebeln und Champignons unter einer dicken Schicht Kasein in Fett, genannt Käse zu uns nehmen.

Bild: M. Großmann, pixelio.de
Bild: M. Großmann, pixelio.de

Normal waren auch keine Fische in ölbelasteten Meeren, die massenweise mit Plastik vollgepumpt sind, oder als Alternative in Zuchtbecken unter unnatürlichsten Bedingungen prophylaktisch ihren Antibiotikacocktail bekommen.

Dazu gehörten keine nitratverschmutzten Böden.

Dazu gehörten nicht, dass wir uns putzige Würstchen mundgerecht zugeschnitten oder als heiteren Smilieaufschnitt von bewegungsunfähigen, ebenfalls mit Antibiotika gefütterten Tieren, die Soja statt Gras essen, und deren Muskeln mit Hormonen hochgezüchtet wurden, täglich in den Mund packen.

 

Gummibärchen, Schokolade, Chips, Pommes, ja selbst vermeintlich gesunde Lebensmittel wie Vollkornbrot, Direktsäfte und Naturjoghurt findet unser Körper ziemlich seltsam.

An dieser Stelle dürfte klar sein:

Nein, so haben wir nicht immer gegessen!

Und unser Körper hat das nicht vergessen. Es ist ihm ziemlich egal, wenn wir das Gefühl von Verzicht haben, sobald wir die Zufuhr industrieller Nahrung einschränken, denn er kann mit diesen Massen an Fleisch, Weißmehl, Milch und einseitigen Fetten nicht wirklich gut umgehen. Nie war die Zahl der Autoimmunstörungen, Allergien und wohlstandassoziierten Erkrankungen wie Diabetes, koronare Herzerkrankungen, Bluthochdruck usw. so hoch wie heute.

In den USA sind 50% der Bevölkerung bereits an Diabetes erkrankt bzw. in einem Vorstadium.

Die Zahl an Kinderdiabetes ist immens gestiegen. Ist das normal? Will ich, dass das für mein Kind normal ist?

Wenn man all diese Faktoren auf sich wirken lässt, stellt sie manchem die Frage:

Ja, was kann ich denn dann noch essen?

Eine etwas entlarvende Frage.

Wenn nichts mehr übrig bleibt, wenn ich all diese Zutaten weg lasse, dann lebt mein Körper schon sehr lange am Limit und plagt sich mit Wehwehchen, die selten in Zusammenhang mit der Ernährung gebracht werden.

Viele Menschen denken, dass Herzrhythmusstörungen, Diabetes, Osteoporose, Arthrose, Gicht usw. Erkrankungen sind, die zum Alter eben dazu gehören.

Blue Zones

Dass dem nicht so ist zeigt ein Blick auf die Menschen in den sogenannten „Blue Zones“. Das sind Orte auf der Erde, an denen die Menschen nicht nur sehr alt werden, sondern dabei auch noch gesund bleiben. Gemeinsam ist ihnen, dass sie sich überwiegend pflanzlich ernähren und auch weniger essen als wir. Sie pflegen soziale, persönliche Kontakte, bewegen sich täglich und richten den Tagesrhythmus nach dem Tageslicht.

Für uns wird es vermutlich schwer sein, alle Punkte in unseren Alltag zu integrieren, aber wenn wir alle ignorieren, dürfen uns die Konsequenzen nicht überraschen.

Es wird immer darauf verwiesen, dass unsere Lebenserwartung gestiegen ist, die Frage ist nur: Was ist das für ein Leben? Will ich nur so viele Lebensjahre wie möglich ergattern, oder ist auch das „Wie“ von Interesse für mich?

Chancen nutzen

Bild: Sabine Meyer, pixelio.de
Bild: Sabine Meyer, pixelio.de

Wenn Vitalität und ein langes Leben bei voller Energieleistung einen Wert für uns darstellen, dann heißt die Devise Umdenken! Veränderung!

 

 

Bild: Rainer Sturm, pixelio.de
Bild: Rainer Sturm, pixelio.de

Dann laufen wir am Aufzug vorbei und nehmen die Treppe. Dann bleibt das Auto öfter stehen. Wozu haben wir Füße?

Dann ist Bioqualität normal. Auch bei der Zahnpflege, dem Haarshampoo und der Seife. Dann ist pflanzenbasierte Ernährung normal. Dann ist auch der Blick über den Tellerrand, welche Vitalstoffe ich zusetzen muss, normal.

Selbst wenn ich mich ausschließlich aus Bioanbau ernähre, kann ich Vitalstoffe nicht in den Mengen aufnehmen, dass mein Körper versorgt ist. Calcium, Magnesium, Eisen, sämtliche B-Vitamine usw. sind im Vergleich zu 1953 um 79% gesunken.

Und nicht nur die Böden sind stärker belastet als früher. Auch wir sind es.

Bei Feinstaub, Abgasen, Chemie aus Cremes, Haarschampoos und Waschmitteln, Plastik in Zahncremes usw.,usf., brauchen wir Unterstützung.

Unterstützung um all die Umweltgifte auszuleiten, und Unterstützung um den erhöhten Vitalstoffbedarf zu decken.

Erkrankungen fallen nicht einfach vom Himmel! Sie entwickeln sich, und wir haben jeden Tag die Chance, ihnen Einhalt zu gebieten.

 

Gönnen Sie sich die Challenge für Ihre Lebenskraft!

 

Und gönnen Sie die Challenge auch Ihren Kindern!

Es ist mir wirklich ein Herzensanliegen, gerade Eltern dafür zu sensibilisieren, dass Allergien, Bronchitis, Diabetes, Hauterkrankungen usw.  nicht vom Himmel fallen.

Sie haben die Gesundheit Ihrer Kinder in Ihren Händen!

Ich weiß wie schwer es ist, bei all den verlockenden Angeboten, all den netten Bäckern, die den Kleinen ein Weckchen schenken möchten, "Nein" zu sagen.

Aber sollten unsere Kinder die Leidtragenden für unser Dilemma sein?

Treten Sie für Ihre Kinder ein und zeigen Sie, dass Sie ihr Vertrauen wert sind!

Damit unsere Kinder mit gesunden Geschmacksknospen, und einem ihrer Körpergröße angemessenem Gewicht aufwachsen, in einen Apfel beißen und sagen können:

„Das haben wir doch schon immer gegessen!“